
Hopfentropfen Stammheim
Wanderleitung und Organisation: Jürgen Duttlinger. / Bilder: Vera Stüssi, besten Dank. / Bericht: Jürgen Duttlinger.
Am 18. März 2026 trafen sich, bei schönstem Wetter, aber mit heftiger unangenehmer Bise, 30 Mitglieder der Naturfreunde Schaffhausen, in Schlattingen beim Bahnhof auf eine Wanderung dem Geisslibach entlang, zur Einkehr in der Besenbeiz Hopfentropfen bei Stammheim. Dort gab es nach Wunsch Getränke, natürlich auch eigenes Bier und etwas zu Essen. Danach ging es zum Bahnhof in Stammheim, um die Heimreise anzutreten.

In Schlattingen konnte ich die stattliche Wandergruppe begrüssen und ein wenig den Tagesablauf erklären bevor wir loswanderten. Es war eine aufgestellte fröhliche Wandergruppe welche sich da eingefunden hatte, wie es bei den NF Schaffhausen so üblich ist, mehrheitlich nette Frauen.

Vom Bahnhof Schlattingen wanderten wir zuerst durch das Dorf bis zur Brücke über den Geisslibach, dann ging es weiter immer dem Bach entlang.



Hier sind die Biber am Werk / Unter diesem Holzhaufen könnte die Biberburg sein.

Ein kleiner Grillplatz am Geisslibach nutzte ich für einen Trinkhalt und um zu warten bis alle der Gruppe wieder beisammen waren.

Wir erreichten die Furthmühle, das einzige Gebäude am Weg, über welches es eine Geschichte zu erzählen gab.



Die Geschichte der Furthmühle geht bis in die Römerzeit zurück und diese Geschichte erklärte ich hier. / Inzwischen stiess auch Werner zu uns, der von Peter begleitet wurde, vielen Dank.

Da diese grosse Bank für so viel Leute doch zu klein war und der Wind uns um die Ohren pfiff, liefen wir einfach vorbei.

Hier verlassen wir den Wanderweg um in Richtung Hopfentropfen zu gelangen. Im Hintergrund sind bereits die Hopfenstangen zu sehen.


Im Hopfentopfen wurden wir freundlich empfangen. / Schön war es im Warmen ohne den lästigen Wind zu sitzen.

Die schätzt auch die Wärme und hält den Sitzplatz für Vera frei.

Herr Reutimann erklärte uns, ganz interessant, wie der Betrieb funktioniert und was alles zum Hopfenanbau gehört und wo dieser überall Verwendung findet, nicht nur im Bier.


Zur Überraschung und zu unserer Freude, spendierten uns die Gastgeber einen feinen Hopfenlikör, den sie selber nach eigenem Rezept herstellen. Herzlichen Dank.

Ende der Wanderung beim Bahnhof Stammheim, wo auf das Postauto gewartet wurde. Das hatte allerdings 6 Minuten Verspätung, aber in Schlattingen konnte der Zug nach Schaffhausen trotzdem im Eilschritt erreicht werden.
Ich hatte das Gefühl, dass es trotz der unangenehmen Bise eine schöne Wanderung war und ich konnte allen Teilnehmerinnen – Teilnehmer einen schönen Nachmittag bieten.
Freundlich Grüsse
Jürgen Duttlinger

