
Im alten botanischen Garten Zürich
Eigentlich waren es zwei Sehenswürdigkeiten, zu denen Michael Schnetzer diesen Mittwoch, 5. August einlud: erstens der Zürcher Schanzengraben und zweitens der alte botanische Garten auf dem sog. „Bollwerk zur Katz“. Der Schanzengraben als Wassergraben der dritten Befestigung der Stadt Zürich um 1642 errichtet und der alte botanische Garten auf dem oben erwähnten Bollwerk. Letzterer wurde aber erst 1837 angelegt und besticht heute durch seine Sammlung an exotischen und alten Bäumen. Die Bilder sind von Jacqueline Waldvogel, Rita Liechti (herzlichen Dank!💝) und ein paar vom Schreibenden selbst.
Los ging die Fahrt von Schaffhausen nach Zürich HB, wo wir auch unsere zwei Gäste von den Naturfreunden aus der Region Chur trafen: Luzia Denfeld und Martin Jäger – schön, dass ihr da mit uns wart!🥰
Die offizielle Begrüssung der 20 Teilnehmenden durch Michael war dann bei der Gessnerbrücke, wo der Schanzengraben in die Sihl fliesst und unsere Wanderung begann.


Begrüssung und Einführung durch Michael


Mehrheitlich sah der Weg im ersten Teil so aus – auch hatte es sehr viele recht grosse Fische, die waren aber eher da, weil sie von den Leuten gefüttert werden, die hier Mittagspause machen.



Dann ging es weiter bis zur sog. Männerbadi, wo man dann doch rätselte, warum die wohl abgeschirmt sei🤭😉.
Bei der Männerbadi ging es dann eine Treppe hoch und schon war man beim Eingang zum alten botanischen Garten – eben auf diesem „Bollwerk zur Katz“. In diesem Garten gab es auch eine Pause, wo wir das Mitgebrachte geniessen konnten. Hier ein paar Eindrücke:






Es gab auch immer mal wieder Informationen von Michael


Zum Gessnergarten hoch gingen wir nicht, da war es schlicht zu heiss ohne Schatten. Als Info: Auf dem höchsten Punkt des Parks liegt der mittelalterliche Kräutergarten zu Ehren des Zürcher Naturforschers und Stadtarztes Conrad Gessner (1516-1565). Über 50 altbekannte Heilpflanzen werden vorgestellt und geben einen Einblick in das Heilpflanzenwissen des 16. Jahrhunderts.

Es war angenehm kühl hier unten 😎.

Nach der Pause hiess es, den Rest des Weges entlang des Schanzengrabens unter die Füsse zu nehmen – hier noch ein Foto beim Ausgang des alten botanischen Gartens.


Beim Bürkliplatz erreichten wir das Ende des Schanzengrabens (oder Anfang, weil er ja von hier Richtung Bahnhof fliesst). Dann ging es noch über die Quaibrücke rüber zum Bellevue, wo wir im modernen Coop Restaurant noch genügend Zeit hatten, um einzukehren. Der Weg zum Bahnhof Stadelhofen war dann nicht mehr weit, wo wir via Winterthur wieder nach Hause fuhren. 3 Damen meldeten sich im Coop Restaurant ab, weil sie (mit dem 9-UhrPass ist das möglich) noch eine kleine Rundfahrt mit dem Schiff machen wollten.
Es war schön, euch alle auf dieser (Stadt)-Wanderung zu haben – herzlichen Dank! Danke auch nochmals an Luzia und Martin aus Chur. Danke auch den fleissigen Fotografinnen, ohne die dieser Bericht nicht möglich gewesen wäre. Sehr gerne wieder einmal – Michael🥰🙋♂️.

