
In der „Chöpfi“ Wolfensberg
Diesen 28. Oktober lud Antoinette Camenisch zur Mittwochswanderung in ein Gebiet, das vielen von uns unbekannt ist oder bis jetzt war: die Chöpfi am Wolfensberg bei Winterthur. Es war eine sehr interessante Wanderung, zu der sich 22 Teilnehmer*innen anmeldeten. Die Fotos sind von Dani Oechslin, Barbara Herzog (💖-lichen Dank) und vom Schreibenden selbst. (PS: auf Klick lassen sich die Bilder im Querformat vergrössern)
Kurz nach dem Mittag fuhren wir nach Winterthur Rosenberg, wo Antoinette uns begrüsste. Von dort ging es am bekannten Restaurant Schützenhaus vorbei Richtung dem Wolfensberg.


Es war schön, sich im Wald zu bewegen. Auch das Wetter meinte es gut mit uns ausser ein paar einzelne Tropfen am Anfang.



Bald einmal kamen wir beim Gebiet „Chöpfi“ an, wo uns Antoinette über die Geschehnisse vor rund 15 Millionen Jahre, als ein Meteoriteneinschlag im Nördlinger Ries (heutiges Süddeutschland) ein gewaltiges Erdbeben mit einer Stärke von 5,5 bis 6 auslöste, informierte. Ein interessanter Link (Wikipedia) über das Chöpfi: Chöpfi – Wikipedia. Der Einschlag im Ries (Ries Ereignis – auch Ries-Impakt) ist noch weit interessanter: Ries-Ereignis – Wikipedia, vor allem der Abschnitt „Aufschlag“. (Ich zitiere Wikipedia da ich diese Seite selbst auch unterstütze.) Nun also noch ein paar Bilder von der Chöpfi selbst.




Ausschnitt: „Dort, wo heute die Chöpfi liegt, gab es zum Zeitpunkt des Nördlinger Impakts lockere, sandige Ablagerungen an der Erdoberfläche. Einige Meter darunter lag eine mit Wasser gesättigte Sandschicht, die nach unten durch eine tonhaltige Schicht abgedichtet war. Als die starken Erdbebenwellen diese Grundwasserschicht durchliefen, verlor das Sand-Wasser-Gemisch seine Struktur und verflüssigte sich. Dabei stieg es blasenförmig auf in die darüberliegenden, trockenen Schichten. Die «Blasen» blieben schliesslich in unterschiedlichen Tiefen stecken. Und weil das aufgestiegene Gemisch stark kalkhaltig war, wurden die pilzförmigen Sandgebilde später hart wie Zement. In den Jahrtausenden danach wurden die Sandköpfe mit neuen Sedimentschichten überdeckt.“


Nach der Besichtigung hatten wir noch genügend Zeit für ein kleines mitgebrachtes Picknick, bevor unsere Gruppe sich wieder in Bewegung setzte.

Wülflingen mit der Landwirtschaftlichen Schule Strickhof im Vordergrund





Bald war mal die Haltestelle „Bachtelstrasse“ in Veltheim erreicht, wo der Bus uns zurück zum Bahnhof Winterthur nahm. Dort gingen einige noch ins Migros-Restaurant im Zentrum Neuwiesen, andere fuhren direkt nach Schaffhausen zurück.
Das wars – wir bedanken uns ganz herzlich bei Antoinette für die sehr interessante und schöne Wanderung. Wir haben wieder was dazugelernt, würde ich sagen. Vielen Dank💝. Gerne wieder einmal – Michael

