
St. Luzisteig
Diesen Sonntag, 7. Juni luden Barbara Herzog und Reto Caprez zu einer Wanderung auf den geschichtlich und militärisch interessanten Übergang zwischen Balzers und Jenins. Wir waren insgesamt 14 interessierte Wanderinnen und Wanderer – auch das Wetter war sehr angenehm, gegen Ende im Heidiland eher schon warm. Um es vorwegzunehmen: es war geschichtlich sehr interessant wie auch von der Wanderseite her sehr schön.
Mit dem Zug und Postauto fuhren wir von Schaffhausen via Zürich nach Sargans, wo es einen Morgenkaffee und Gipfeli (wer dies bestellte) geniessen durften. Danach ging es mit dem Fürstenländle-Bus weiter nach Balzers Mälsnerdorf. (PS: wie immer lassen sich die Bilder im Querformat auf Klick vergrössern😉)

Hier war die offizielle Begrüssung dann durch Barbara und Reto…
Von Anfang an ging die Wanderung stetig bergauf Richtung Luzisteig – mal an der Sonne, mal im kühlenden Schatten.


Blick zurück und gegenüber. Im rechten Bild auf der Lichtung ist Guscha, eine ehemalige Walsersiedlung. 1969 verliessen die beiden letzen Familien den Ort und das Dorf wurde an die Schweizer Armee verkauft. Heute kümmert sich der Verien Pro Guscha um die Gebäude und betreibt dort auch eine Bergwirtschaft.

Die Burgruine Grafenberg – auch Mörderburg genannt. Es gibt dort oben noch Mauerresten und Ofenkacheln Fragmente.


Wir nähern uns bereits der Ebene des Übungsgeländes und Festung Luzisteig. Im Bild links der Guschner Gir.

Hier wusste Reto Interessantes über den Luzisteig und dessen Geschichte zu erzählen.
Eine schöne Föhre auf dem Weg.



Wir sind an der Militäranlage St. Luzisteig. Von 1618 bis ins Jahr 1941 entstanden hier Sperranlagen und Festungen. Von 1964 bis 2003 war hier auch der Ausbildungsplatz der Traingruppen.

Eine schöne Gegend.


Ankunft im Landgasthof St. Luzisteig, wo uns ein feines Essen erwartete. Im Bild das Essen des Schreibenden mit einem vorherigen gemischten Salat für alle.😉😋 Für nicht Fleischtiger gab es einen feinen Gemüsetopf mit Spätzli und Gemüse.
Die Wanderung ging danach weiter auf schönen Wanderwegen durch den Wald runter, immer Richtung Bovel und Unter Rofels..

…hier über eine etwas wackelige Holzbrücke🥴.

Im Eichenhain Bovel mit uralten, sehr schönen Eichen🌳. Danke Caterina für die beiden schönen Bilder.


Auch eine Pause muss sein😉😎.

Wir kommen Richtung Jenins. Hier der Blick rüber Richtung Pfäfers und dem Taminatal. Rechts im Grünen ist Bad Ragaz.


Endspurt und Ankunft in Jenins, einem der Dörfer der Bündner Herrschaft.

Die Bündner Herrschaft ist auch ein grosses Weinbaugebiet mit den Dörfern Jenins, Malans, Maienfeld und Fläsch.

Hier endete unsere schöne und interessante Wanderung. Ganz herzlichen Dank nochmals an Barbara und Reto💝! Ich denke, wir alle haben es sehr genossen. Sehr gerne wieder einmal – Michael.


