
Zermatt (2-Tagestour)
17 Personen unternahmen am vergangenen Wochenende die Reise nach Zermatt um zwei verschiedene Wanderungen gemeinsam zu begehen. Mit dabei waren 15 Naturfreundinnen und 2 Naturfreunde. Hier der Bericht von Urs Zimmermann.
Die Gruppe erreichte Zermatt am Samstag bei strahlendem Sonnenschein kurz vor 11:00 Uhr.




Nach der Ankunft gab es zuerst eine kleine individuelle Pause um sich zu „akklimatisieren“, bzw. um 1. Eindrücke von Zermatt zu sammeln oder einfach um noch letzte Besorgungen für die bevorstehenden Wanderungen zu tätigen. Um 11:30 Uhr ging es los. Zuerst durch Zermatt, auch abseits des Mainstreams und dann beim Dorfausgang in Richtung Weiler Zmutt. Da keine Bahn nach Zmutt führt, war das touristische Aufkommen plötzlich weit geringer und so ging es Schritt für Schritt, mit stetigem Blick aufs Matterhorn, kontinuierlich bergwärts.




Zmutt liegt auf 1915 m ü. M. und so mussten im 1. Teil der Samstags-Wanderung gute 300 Hm überwunden werden. Der Weiler Zmutt wird nur im Sommer bewirtschaftet und die Gruppe genoss dort eine wohlverdiente Rast, picknickend oder in einem der beiden Restaurants. Nach der Verpflegung ging es gestärkt weiter zum nahegelegenen Stausee der aber zu diesem Zeitpunkt nur etwa zu einem Drittel gefüllt war. Zurück über den Zmuttbach ging es nun auf die andere Talseite um, nun größtenteils im schattigen Wald, zum Hotel Silvana zu gelangen. Dieses befindet sich oberhalb Zermatt, auf 1870 m ü. M. bei der Bergstation Furi. Die 6.5km lange Wanderung, mit 550 Hm fand hier ihr Ende und umgeben von Murmeltieren genossen sämtliche Teilnehmende den schönen Tagesausklang sowie ein feines Abendessen.



Auch am Sonntag meinte es das Wetter mit den NFSH gut und dank der Höhe war es auch etwas weniger heiß. Um 9:30 Uhr begann der Abmarsch zur Bergstation Furi und dort wurden die ersten Höhenmeter gemütlich mit der Gondelbahn getätigt. Auf dem Riffelberg, mit großartigen Aussichten auf sämtliche Zermatter 4000er, begann auf 2583 m ü. M. die Sonntags-Wanderung.



Der Anfang der Tour führte über den schönen und zuerst noch sanft ansteigenden Riffelberg. Beim Punkt Gagenhaupt gab es bereits erste nahe Ausblicke zum gewaltigen Monte Rosa Gebirgsmassiv. Nun mussten aber auch noch einige steile Höhenmeter zum Etappenziel, dem beliebten Riffelsee, überwunden werden, denn dieser liegt doch immerhin auf 2758 m ü. M.




Beim Riffelsee teilten sich die NFSH in 2 Gruppen. Die 1. Gruppe stieg zur nahegelegenen Station Rotenboden, welche sich bereits auf 2816 m ü. M. befindet auf, um von dort mit der Gornergrat- Bahn zum gleichnamigen Gipfel zu gelangen. Der 2. Teil wagte den steilen Aufstieg zum Gornergrat auf 3090 m ü. M. Somit begingen die NFSH am Sonntag maximal 5.5 Km mit 650 Hm.



Gross war die Freude auf dem Gornergrat mit grandiosen Rundum-Aussichten in die fantastische Schweizer Bergwelt. Ein Genuss war auch die bequeme Rückfahrt mit der Gornergrat-Bahn nach Zermatt, wo noch genug Zeit blieb, um das eine oder andere Fotosujet zu erfassen, ein Souvenir zu erstehen oder ganz einfach sich eine Erfrischung zu genehmigen.




Die Rückreise nach Schaffhausen verlief problemlos und pünktlich um 21:43 Uhr trafen die NFSH am Zielbahnhof ein. Wie immer zerstreuten sich die Teilnehmenden da in alle Himmelsrichtungen um weiter nach Hause zu gelangen.
Nach diesem schönen, sommerlichen und unvergesslichen Wochenende, grüßt der Schreibende die liebenswerten, fröhlichen und kollegialen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie sämtliche den Tourenbericht lesenden Naturfreunde/innen nochmals herzlichst.
Euer Wanderleiter Urs
(Wanderleitung und Text: Urs Zimmermann, Fotos Andrea Zimmermann)

